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Die Verbandsgemeindeverwaltung Vallendar -Örtliche Ordnungsbehörde- informiert über eine Pressemitteilung der Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes

 

Keine Chance für Fahrraddiebe

Polizei gibt Tipps zum Schutz vor Fahrraddiebstahl

Stuttgart – Die Radsaison hat begonnen - und damit auch die Hochsaison für Fahrraddiebe. Fahrräder sind als Diebstahlsobjekt nach wie vor begehrt, auch wenn die registrierten Fahrraddiebstähle in Deutschland 2008 im Vergleich zum Vorjahr um rund vier Prozent auf knapp 360 000 Fälle zurückgingen. Schon einfache Maßnahmen schützen vor Diebstahl und erhöhen die Chance, ein gestohlenes Fahrrad zurückzubekommen. Dazu gehören nicht nur ein geeignetes Schloss, sondern auch ein Fahrradpass und am besten ein individueller Fahrradcode. Die wichtigsten Tipps für Radfahrer hat die Polizei in ihrem Faltblatt „Guter Rat ist nicht teuer. Und der Verlust Ihres Rades?“ zusammengestellt.

Welchen Umfang der Fahrraddiebstahl bundesweit hat, zeigt der Blick in die Polizeiliche Kriminalstatistik: Der Anteil der Fahrraddiebstähle an der Gesamtkriminalität beträgt fünf Prozent, bei jedem siebten Diebstahl ist das Diebesgut ein Fahrrad. Bevorzugte Orte für die Täter sind oft große Abstellplätze an Bahnhöfen, Bädern oder Sport- und Freizeiteinrichtungen. Die Ermittlungsarbeit der Polizei gestaltet sich dabei oft schwierig, da die Besitzer von sichergestellten Rädern nicht ausfindig gemacht werden können - unter anderem deshalb, weil die Geschädigten der Polizei keine individuellen Daten zum entwendeten Fahrrad für die Fahndung bereitstellen können. Doch wer die folgenden fünf Tipps der Polizei beachtet, kann sich wirksam gegen Fahrraddiebstahl schützen und dazu beitragen, dass ein entwendeter, wieder aufgefundener oder sichergestellter Drahtesel seinem Besitzer schnell zugeordnet werden kann:

 

  • Schließen Sie Rad und Rahmen Ihres Fahrrads stets an einem festen Gegenstand an – auch in Fahrradabstellräumen.
  • Geeignet sind ausschließlich besonders massive Stahlketten, Bügel- oder   Panzerkabelschlösser.
  • Füllen Sie Ihren Fahrradpass sorgfältig aus und verwahren Sie ihn sicher in Ihren persönlichen Unterlagen. Der Fahrradpass mit eingetragener Rahmennummer hilft, gestohlene Räder zweifelsfrei zu identifizieren, den Täter zu überführen und den rechtmäßigen Eigentümer ausfindig zu machen.
  • Bringen Sie gut sichtbar den Aufkleber „Finger weg – Mein Rad ist codiert!“ an. Dies schreckt mögliche Fahrraddiebe ab, indem es signalisiert: Der Eigentümer hat für eine polizeiliche Sachfahndung vorgesorgt.
  • Lassen Sie Ihr Fahrrad von Fachleuten codieren oder auf andere Weise dauerhaft individuell kennzeichnen. Am besten eignet sich dazu eine eingravierte Nummer, die nur schwer entfernt und notfalls auch mit Hilfe der Kriminaltechnik wieder sichtbar gemacht werden kann. Der alphanumerische Code mit chiffrierten Informationen zum Besitzer kann von vielen Fundämtern und den Polizeidienststellen decodiert werden.

Diese Pressemitteilung sowie weitere Informationen zum Schutz vor Fahrrad-Diebstahl gibt es im Internet unter www.polizei-beratung.de. Das Faltblatt „Guter Rat ist nicht teuer. Und der Verlust Ihres Rades?“ mit Fahrradpass sowie der Aufkleber „Finger weg – Mein Rad ist codiert!“ sind kostenlos bei jeder Polizeidienststelle erhältlich. Alle Medien können zudem im Internet heruntergeladen werden.

 

Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes
Zentrale Geschäftsstelle
Projektmanagement und Öffentlichkeitsarbeit
Landeskriminalamt Baden-Württemberg
Taubenheimstraße 85
70372 Stuttgart

 

Ein Klick, aber tausend Risiken

Mit dem Schenken von Computer, Handy & Co. ist es nicht getan. Vermittlung von Medienkompetenz gehört zu den wichtigsten Aufgaben in der Erziehung von Kindern. Broschüre der Polizei vermittelt wertvolle Informationen zum sinnvollen Umgang mit den elektronischen Medien.

Stuttgart – Handy, Computer, PC- und Videospiele – auf dem Wunschzettel von Kindern und Jugendlichen stehen diese Medien hoch im Kurs. Kein Wunder, dass sie auch auf der weihnachtlichen Einkaufsliste der Deutschen an der Spitze liegen. Es ist jedoch nicht damit getan, den Sprösslingen das Geschenk kommentarlos unter den Christbaum zu legen. Zu einer der wichtigsten Aufgaben in der Erziehung gehört es, Kindern den richtigen Umgang mit Medien zu vermitteln.

Hier können Sie sich den Bericht des Pressedienstes "Polizeiliche Kriminalprävention herunterladen.

Die Verbandsgemeindeverwaltung Vallendar GB II - Leistung und Ordnung - weist auf die Veröffentlichung der Beratungsstellen der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz hin:

Teurer Schutz gegen lästige Telefonwerbung

Verbraucherzentrale warnt vor fragwürdigen Firmen

(VZ-RLP / 23.07.2009) Vor fragwürdigen Angeboten der Firmen „Verbraucher Werbeschutzbund“ und „raus da“ warnt die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz e.V. Beide Firmen versuchen per unerwünschtem Anruf, gutgläubigen Menschen mit ihren dubiosen Angeboten Geld aus der Tasche zu ziehen. Der „Verbraucher Werbeschutzbund e.V.“ mit Postfach in Rees an der holländischen Grenze, bietet für 89,95 Euro telefonisch ein „Datenschutz-Paket“ an, das vor unlauterer Werbung und gegen Datenmissbrauch schützen soll. Etliche Menschen haben sich bereits bei der Verbraucherzentrale beschwert, weil der Betrag vom Konto abgebucht wurde, obwohl sie wissentlich keinen Vertrag abgeschlossen haben.

Die Firma „raus da“ versucht mit einer ganz ähnlichen Masche an Geld zu kommen. „Um zukünftig unerwünschte Telefonwerbung einzuschränken“ kann man sich von diesem Unternehmen auf Telefonwerbesperrlisten setzen lassen und erhält Musterbriefe, um Abonnements oder teure Handytarife zu widerrufen. Die Unterlagen werden für 49,95 Euro per Nachnahme zugestellt, d.h. man „kauft die Katze im Sack“ bevor überhaupt eine Leistung erbracht wurde.

Schon mit ihren unerwünschten Werbeanrufen verstoßen diese Firmen gegen geltendes Recht, darauf weist die Verbraucherzentrale hin. Die vermeintlichen „Verbraucherschützer“ ziehen arglose Verbraucher mit der gleichen Masche über den Tisch, gegen die sie scheinbar vorgehen wollen.
 
Die Verbraucherzentrale ruft nie unerwünscht bei Verbrauchern an. Sie empfiehlt, sich nicht auf Geschäfte mit selbst ernannten Verbraucherschützern einzulassen, Kontobewegungen sorgfältig zu kontrollieren und unberechtigte Abbuchungen schnellstmöglich zurückbuchen zu lassen. Sind durch die Telefonanrufe Verträge unlauter zustande gekommen oder untergeschoben worden, sollten sich Betroffene wehren und der Firma mitteilen, dass sie keinen Vertrag geschlossen haben oder schließen wollten. Zudem sollten sie vorsorglich widerrufen und die Firma zur Löschung aller gespeicherten Daten auffordern.

Zum Schutz vor unerwünschten Anrufen rät die Verbraucherzentrale:
Gehen Sie sparsam mit Ihren persönlichen Daten um. Gleichen Sie auch keine Daten per Telefon mit Fremden ab. Lassen Sie sich nicht in Gespräche verwickeln, wenn Sie unerwünscht angerufen werden. Seien Sie unhöflich und legen Sie einfach auf.

Hilfe und Unterstützung erhalten alle Rat suchenden Verbraucher in den Beratungsstellen der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz e.V. oder am Verbrauchertelefon montags bis donnerstags von 9 bis 16 Uhr unter 09001 / 77 80 80 1 (für 1,50 Euro pro Minute aus dem Netz der Deutschen Telekom; evtl. abweichende Preise aus den Mobilfunknetzen und den Netzen anderer Anbieter). Mit den Telefonkosten sind die Kosten für die Beratung beglichen.
VZ-RLP

Beratungsstellen der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz:

Kaiserslautern, Fackelstraße 22

Koblenz, Pfuhlgasse 1

Ludwigshafen, Bahnhofstraße 1

Mainz, Gymnasiumstraße 4

Pirmasens, Ringstraße 66

Trier, Fleischstraße 77

Nun auch Sicherheitsberatung durch die Seniorensicherheitsberaterinnen speziell für Senioren in der Verbandsgemeinde Vallendar

Die neuen Seniorensicherheitsberaterinnen (v.l. Else Grosch und Elke Ziyeh

Die neuen Seniorensicherheitsberaterinnen (v.l. Else Grosch und Elke Ziyeh

Seit dem 19.11.2008 stehen auch für den Bereich der Verbandsgemeinde Vallendar Seniorensicherheitsberaterinnen nach ihrer Ausbildung durch die Kriminaldirektion Koblenz K 15 und Beauftragung durch die Verbandsgemeindeverwaltung Vallendar für Einzelberatungen und Vorträge zur Verfügung. Dankenswerter Weise haben sich zur Übernahme dieser Aufgabe Frau Else Grosch aus Urbar sowie Frau Elke Ziyeh aus Vallendar bereit erklärt.

Viele ältere Menschen haben Angst, oftmals verursacht durch überzogene Berichterstattung in den Medien. Die Folge: Sie ziehen sich zurück. Die Sicherheitsberater wollen mit ihrer präventiven Arbeit zur Veränderung dieser Situation beitragen, in persönlichen Gesprächen und Vorträgen Ängste zerstreuen und praktische Tipps und Ratschläge geben.

Die von der Polizei ausgebildeten Sicherheitsberater sind ehrenamtlich tätig. Sie bieten Einzelberatungen und Vorträge zu verschiedenen Aspekten der Prävention gerade für Senioren an. Nähere Einzelheiten zu den Vorträgen für interessierte Gruppen müssten mit den Seniorensicherheitsberaterinnen im Einzelnen abgesprochen werden. 

Die telefonische Kontaktaufnahme mit Frau Grosch kann unter Telefon Nr. 0261/68120 und mit Frau Elke Ziyeh unter 0261/68910 oder per E-Mail unter elke.ziyeh@arcor.de erfolgen. Weitere Informationen zu den Seniorensicherheitsberatern und anderen aktuellen Themen der allgemeinen Kriminalprävention sind unter www.vallendar.eu Top Thema „Kriminalprävention“ zu finden. Hier werden auch alle Informationen, welche die Verbandsgemeinde Vallendar durch das K 15 beim Polizeipräsidium zur Kriminalprävention erhält, neben einer einmaligen Veröffentlichung im Blick aktuell, hinterlegt.

Dort können Sie sich jederzeit über die neuesten Maschen von Betrügern informieren. Mit Kenntnis der Arbeitsweisen der Trickbetrüger kann man sich am besten vor Schaden bewahren.  Sollten Sie Fragen und Anregungen zu dem Thema Kriminalprävention haben, können Sie sich auch an Frau Quintes Tel.0261/6593-166 wenden.

Verbandsgemeindeverwaltung Vallendar

-Leistung und Ordnung-

 

Teilnehmer der Sitzung des Kriminalpräventiven

Rates der VG Vallendar vom 19.11.2008 zusammen mit

                           den Seniorensicherheitsberaterinnen                                    

 

Kriminalprävention